Bogenschießen – Was ist das?

Das Bogenschießen ist ein Schießsport mit Pfeil und Bogen. Es ist ursprünglich eine der ältesten Jagdformen der Menschheit und spielte lange Zeit als Fernwaffe in kriegerischen Auseinandersetzungen eine bedeutsame Rolle.
Heute ist das Schießen auf standardisierte Zielscheiben mit Recurvebögen, an denen Visiere und Stabilisatoren angebaut sind, die am weitesten verbreitete Bogensportart. Der verwendete Bogen, der häufig als „olympischer Bogen“ bezeichnet wird, ist ein technologisch hoch entwickeltes Sportgerät, mit dem genaue Treffer auf große Distanzen erzielt werden können. Das Bogenschießen zählt zu den Präzisionssportarten. Seit 1972 gehört Bogenschießen zu den Olympischen Spielen.

Die Bogenarten:

Der Recurvebogen besteht aus drei Teilen. Einem Mittelstück aus Holz oder Leichtmetall und zwei flexiblen Wurfarmen aus verleimten Holz, Glasfiber und Carbonfasern. Es werden Pfeile aus Aluminium- oder Carbon verwendet. Als Zielhilfe ist ein Schiebevisier erlaubt. Das Lösen der Pfeile erfolgt mit den Fingern. Zur Schwingungsdämpfung sind Stabilisatoren erlaubt. Mit diesem Bogen werden die Wettkämpfe bei den Olympischen Spielen ausgetragen.

Der Blankbogen ist vom Grundaufbau wie der Recurvebogen. Es sind jedoch weder Stabilisatoren noch Visiere zugelassen.

Der Compoundbogen findet in den letzten Jahren immer mehr Anhänger. Bei diesem Bogen wird die Sehne über Rollen geführt, was zu einer Gewichtsreduzierung beim Auszug, wie bei einem Flaschenzug, führt. Das Bogenmittelstück besteht aus Leichtmetall und die angesetzten Wurfarme aus Holz, Glasfiber und Carbonfasern. Als Zielhilfe sind Visiere, Sehnenlochvisier (Peepsight) und Wasserwaage erlaubt. Für das Lösen des Pfeils wird eine Auslösehilfe (Release) verwendet. Stabilisatoren zur Schwingungsdämpfung sind ebenfalls erlaubt. Das Zuggewicht ist auf ca. 60 lbs (27,24 kg) begrenzt. Die Pfeile bestehen aus Aluminium oder Carbon.

Die Brunswiker Schützengilde von 1638 e.V.:

Die Brunswiker Schützengilde wurde im jahr 1638 von vierzehn Bürgern des nördlich von Kiel gelegenen Dorfes Brunswik als Brand- und Schutzgilde gegründet. Seit 1930 wird Schießsport mit Pistolen, Revolvern und Gewehren ausgeübt. Im Jahr 1953 wurde die Schießstandanlage auf dem Gelände Kopperpahler Teich wieder aufgebaut. Das Schießsportangebot wurde zu diesem Zeitpunkt um die Sparten Luftdruckwaffen und Bogen erweitert. Die Sportschützen/innen nehmen mit großem Erfolg an den von den Schießsportverbänden durchgeführten Wettkämpfen bis hin zur Deutschen Meisterschaft teil. Und selbstverständlich können Gäste unverbindlich in den Schießsport „schnuppern“; könnte ja sein, dass sie ihn für dich entdecken.

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.